Viamala- und Roffla Schlucht: die perfekten Flüsse?

Philipp Much in der Rofla Schlucht
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Viamala Schlucht
Die Viamala Schlucht ist eine der beeindruckendsten Schluchten in Graubünden. Ein Steg führt Touristen zu der schmalsten Stelle der Klamm. Mit den Kajaks ist es leider Verboten, dort einzubooten. Wir müssen bei einer Parkbucht etwa 100 Meter unter der Touristenattraktion zum Hinterrhein absteigen. Der Weg führt querfeldein über Geröll hinunter zum Bach. Man muss extrem aufpassen, um nicht mit einer losen Steinplatte den Weg nach unten zu beenden, für die meisten war das der härteste Teil der Befahrung. Viamala SchluchtDie ersten paar Meter auf dem Flussabschnitt gestalten sich einfach, sind dafür aber in einer beeindruckenden Schlucht und sind perfekt zum warmpaddeln. Doch ab dem Kraftwerk über dessen Mauer man rutschen kann nimmt die Schwierigkeit deutlich zu. Es bleibt jedoch beim fairen Drop and Pool Charakter. Im Mittelteil der Strecke gilt es einige Höhenmeter abzubauen. Nach einigen kleineren Stufen kommt man zum höchsten Fall einer fünf Meter Stufe, die gebooft werden will es aber auch perfekt ermöglicht. Es kommen weitere Stufen bevor man die Umtrage erreicht. Auf dem ersten Blick sieht die Stelle nach einer weiteren Stufe aus, betrachtet man sie jedoch genauer wird einem schnell bewusst, dass das Umtragen die bessere Alternative ist. Fast das gesamte Wasser drückt es unter einen haushohen Felsblock.

Viamala SchluchtDas umtragen selbst wird durch einen kleinen Bouldergarten erschwert. Sobald alle wieder im Kajak sitzen geht’s weiter Richtung Ausstieg. Noch ein paar kleine Stellen und wir sind am Kraftwerk angekommen und unsere Kajaks über ein kurzen Weg hinaufgetragen und schon wird das erste Bier vor der zweiten Befahrung geöffnet.

Die Roffla Schlucht
Die Roffla Schlucht ist ebenfalls, wie die Viamala Schlucht, eine Attraktion für Touristen.  Am Ausstieg befindet sich ein historisches Gasthaus. Von dort aus ist es möglich durch eine Felsgallerie bis hinauf zum letzten Wasserfall und dahinter durch zu laufen. Am Einstieg packen wir erstmal gemütlich unsere Boote zusammen. Jeder checkt nochmal ob er auch alles dabei hat. Bandschlingen, Wurfsack, Ersatzpaddel, usw. Schon die erste Stelle ist eine schöne Rutsche mit großem Rücklauf. Falls man die Anfahrt verschlampt hängt man drin.

Rofla SchluchtEs kommen einige technisch schöne Stellen bis man dann in die eigentliche Roffla Schlucht gelangt. Wir können, Dank Lukas guter Erklärungen das meiste auf Sicht fahren und sparen uns dadurch viel Zeit. Die Schwierigkeit ist gegenüber der Viamala Schlucht deutlich höher, auch die Katarakte sind länger und komplexer.

Philipp Much in der Rofla Schlucht

Philipp Much in der Rofla Schlucht

Nach zweidrittel der Strecke kommen wir an unsere erste Umtrage.  Ab hier haben wir den einfacheren und Teil der Roffla Schlucht geschafft, und es wird nochmals etwas schwieriger. Auch das verlassen der Schlucht wäre hier eine gute Klettertour. Der Einstieg nach der Umtrage ist anspruchsvoll. Nach einem Alpinstart aus drei Metern sollte man möglichst schnell in die Mitte des Flusses kommen, sonst landet man in einem unangenehmen Steinverhau.  Es bleibt kaum eine Pause, der Schwierigkeitsgrad bleibt konstant am oberen Level und verlangt uns einiges ab. Rofla SchluchtNach einer weiteren Umtrage kommen wir dann an den 10 Meter Fall. Man kann sich nur die Anfahrt der Eingangsstufen ansehen. Es sind zwei Stufen, die erste etwas verblockt und steckgefährlich, diese geht dirkt in die zweite eine 5 Meter Stufe aus deren Pool der Wasserfall abfließt. Hier gibt es kein zurück mehr. Auf Lukas Anweißung hin, fahren wir  den Fall auf der linken Seite an. Noch ein, zwei Korrekturschläge und dann schnell einrollen und im Pool auftauchen.

Rofla SchluchtDa es schon spät ist beeilen wir uns um schnell an den Ausstieg zu gelangen. Ein paar unbesichtigbare Stellen weiter kommen wir nun zur aufwändigen Umtrage. Wir müssen uns etwa 15 Meter abseilen. Bis alles zum abseilen aufgebaut, alle Kajaks und Leute abgeseilt  sind, vergeht auch wieder einiges an Zeit. Nun sind es nur noch kleinere Stellen und wir sind am Austieg angekommen.

Bootie BeerTrotz 3 Schwimmern und zwei gebrochenen Paddeln ist es für uns einer der schönsten Flussabschnitte die wir jemals gepaddelt sind. Ein Fluss der so viele  Höhenmeter, mit so klar definierten Stellen abbaut findet man leider nur selten in den Alpen.


The Viamala Gorge
The Viamala Gorge is one of the most impressive gorge in the switzerland. A web leads tourists to the narrowest part of the Viamala Gorge.

Viamala SchluchtIt´s forbidden to put in there with the kayak.. Thus we have to find a other way to put in. 100 meter down of the tourist attraction we found a small and steep trail to the river. We must be carefull because the stones are doose and slippery. For somebody is this the hardest part of the Viamala.

Viamala SchluchtThe first meters in the gorge are easy, perfect for warm-up. At the end of the gorge we come to a powerstation. Now, the harder part beginns. With the drop and pool character, everythings remains fair. In the middle part we have to break down quit a bit of height meters. After some smaller cataracts we come to the highest drop of the Viamala, a five meter drop, you have to boof it. Some cataracts behind the drop we have to do one portage. At the first moment, the portage looks easy to run put the mostly water flows under the rocks. So we decided to portage. A bouldergarden make the portage more difficult than normal. We have to run  some smaller rapids before we arrived the put out. We shoulder the kayaks and went to the car. A fast beer and the second run will be opened.

The Roffla Gorge
The Roffla Gorge is same as the Viamala a attraction for tourists. On the put out is a historical inn. From the inn it is possible to walk trough a rock gallery to the waterfall. On the put in we take the kayaks from the car. Everbody check up his gear, throwbag, rescue equipment and spare paddle because if your in the gorge it´s hard to get out. 

Rofla Schlucht

The first drop is a nice slide with a big hole in the end. If you make the stroke for the boof to late or to early you have to swim. After some rapids we reach the gorge. Lukas Wielatt knew the lines so we ran most of the gorge on annoucement.

Philipp Much in der Rofla Schlucht

Philipp Much in der Rofla Schlucht

Thus we can some valuable time. The deegre of difficultly is higher than in the Viamala. The cataracta are longer and  more complex.

Rofla SchluchtAfter two thirds of the Roffla we rech the first portage. At this point we made the easier part. Now it is once more difficult and to get out of the gorge will be a hard climbing tour. The put n after the portage is not realy easy. You have to do a seal launch of three meters into a fast cataract. Make some strong paddle strokes into the middle, because if you stay on the right side you landing in sharp stones. After a second portage we come to the 10 meter high drop. You can take only a view to the first of the two drops in the front of the waterfall.. The waterfall you have to do blind.. You have to paddle around a boulder of the first dropinto the second 5 metzer high drop. Now you have to challenge the waterfall. One or two paddle strokes to correct the position of the kayak, roll up and be happy.

Rofla SchluchtNow we have to hurry up, it´s late and we have to do a hard portage. We have todo 15 meters abseiling. We need a lot of time for all people and kayaks, put now we finish it.

Bootie BeerThree swims, two broken paddles but definitively one of the best rivers in the alps.

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