The Guil near to the durance-valley in France is one of the most beautiful rivers in the alps with everything a kayaker dreams of: Narrow rollercoster-parts with no eddys around Chateau Queras (in Germany we call it „Burggraben“); fair class IV-creeking in the „guardien angel gorge“ and the never ending run across transparent waves and holes in the lower part. That´s what I heard about the Guil. But when I came there for the first time this summer it was even better. The bright blue sky, the clean green water and the rough landscape made me fell in love with the first moment we met the valley.
With the perfect level for our personal first descent we put in at the little gorge downstream Aiguilles. We passed some little rapids and took some time for taking some pictures and enjoying the sun and the refreshing clear water.[Deutscher Text hier.]

After a few kilometers of class III we entered the “Burggraben”. Our guidebook from the year 1976 told us to be careful of the next two kilometers of class V and VI with no eddys, lots of undercuts and pull-overs everywhere. But we, heroes as we are, entered the narrow gorge and just three minutes later we did it and entered the following class II that makes us forget the minutes of incredible fear we had in the narrow and dark gorge.

After some minutes of relaxing and watching the landscape on delicious class two we entered the “Schutzengelschlucht” (guardian angel gorge). The River becomes more narrow and steep, wonderful slalom-parts, little steps and some tricky passages alternate. With some scouting and taking pictures we need around two hours for that part of the Guil. When the gorge opens and the valley becomes wider it is time to have a longer brake with a fresh beer and a “Brotzeit” on the gravel bank where our today´s shuttle-bunny Ina is waiting for us heroes.

After we reinforced we started to the lower part of the Guil. Just 800 later the most difficult parts follow. The Anaconda (with was portaged by us in only three minutes) and the triple drop are beautiful spots but peppered with undercuts and branches.
After this Excursion to the world of exciting whitewater the next seven kilometers offer beautiful open whitewater in a great landscape. The lines are more or less easy to find, everything is more or less fair but it never becomes boring on this part of the river.
After a long day we entered the next little café to have a crepe and a Pastis. We are happy and stoked. The guil is really one of the most beautiful rivers in Europe!
Part I: Upper
Aiguilles to Chateu Queras
Class II and III
Part II: Burggraben
Around Chateu Queras
Class III, IV
Part III: Guardian Angel-Gorge
Class IV and perhaps one V and one unrunable (depends on the water-level)
Part IV: Lower Guil
Class III and IV, Triple drop and Anaconda Class V
Part V: Lower Lower
Did not run, should be class V but is damed
Deutsch:
French Kisses am Guil
Der Guil nahe der Durance in Frankreich ist einer der schönsten Flüsse der Alpen. Glasklares Wasser, herrliche Landschaft und wildes Wasser zwischen Wildwasser III und V warten hier auf den glücklichen Paddler, der zur Zeit der Schmelze, irgendwann zwischen Juni und August Urlaub hat.
So hieß es zumindest. Bestätigen konnte ich das allerdings noch nicht. Denn bisher bin ich noch nicht in den Genuss gekommen, den Guil in seiner ganzen Länge zu befahren. Doch das sollte sich in diesem Sommerurlaub ändern.
Denn endlich stehen wir am Einstieg unterhalb von Aguilles. Die Sonne brennt und das glasklare Wasser lädt zum planschen ein. Doch nur in Badehose wollen wir dem Guil auch nicht die Ehre erweisen. Wir zwingen uns in Neo, Paddeljacke und den restlichen Wust, denn der Guil, auch wenn er hier am Einstieg so lieblich aussieht, wartet im weiteren Verlauf mit kernigem Wildwasser auf uns – so berichtet zumindest der DKV-Führer von 1976 den der Ise seinem Vater für diesen Trip entwendet hat sowie das französische Guidebook dass wir uns im Outdoorshop in Briancon gekauft haben.
Gerade noch dem Hitzetot durch spontanes Kenterrollen im ersten Kehrwasser entgangen schwingen wir erfreut und frohen Mutes in die zügige Strömung des Guil ein. Als erstes folgt die obere Schlucht des Guil. Leichtes Wildwasser II und III, gespickt mit einigen schwierigeren Passagen werden versprochen. Und so ist es dann auch. Bis Chateau Queras geht es gemütlich daher, es bleibt Zeit die Landschaft zu genießen und ein paar Bilder zu machen.
Vor dem berühmten Burggraben von Chateau Queras gilt es noch einmal in sich zu gehen. Mythen rangen sich um diesen Teil des Guil. Von WW V und VI berichtet der DKV, von WW IV und V das französische Buch, von „wie Kaiserklamm“ und „wie Lammeröfen“ berichten unsere Freunde.
Drei Minuten später haben wir den Burggraben hinter uns gelassen. Rasant wie eine Wasserrutsche schiebt der Guil uns durch diesen polierten Felskanal. Nur ganz wenige Kehrwasser die für ganz wenige Paddelboote Platz bieten laden zum verweilen ein. Die Schwierigkeiten hingegen überschreiten nie den vierten Grad. Bis auf eine Stelle ist der Burggraben sogar eher Wildwasser III. Aber kraulen sollte man nicht. Denn wieder ins Boot zu kommen wird vor Ende der ca. einen Kilometer langen Klamm nicht gelingen.
Nach dem Burggraben wird es leicht. Wildwasser zwei lädt zum dümpeln und Landschaft schauen ein. Doch dann wird es wieder steiler und enger. Die Schutzengelschlucht beginnt. Kleine Stufen, Walzen und Slalompassagen wechseln sich ab. Die eine oder andere Unterspülung lauert auf denjenigen, der die Linie nicht sicher trifft. Alles bewegt sich aber im vierten Grad, lediglich zum Ende hin muss, je nach Wasserstand, eine Stelle umhoben werden da dort ein großer Siphon lauert. Diese Stelle ist aber links gut zu umtragen.
Nach der Schutzengelschlucht ist Zeit für eine Brotzeit. Die Kiesbank am Ende der Schlucht ist der ideale Platz dafür.
Nach längerer Pause geht es weiter. Direkt im Anschluss folgen die „Anaconda“, eine rassige Fünferstelle sowie die berühmt-berüchtigten Guil-Stufen. Die Anaconda umtragen wir in Rekordzeit, die Guil-Stufen sichern wir. Danach wird der Guil offener und ein leichtes Zwischenstück folgt bevor er noch einmal einen Zahn zulegt. Zwar ist fast alles auf Sicht fahrbar, trotzdem wartet der Guil mit rassigem Wildwasser im dritten und vierten Grad auf. Langweilig wird es nie!
Nach diesem Teil des Guil ist Schluss im Stausee von Maison de Roy. Zwar folgt noch eine weiter Schlucht, diese soll aber sehr schwer sein und eigentlich hat sie durch den Staudamm auch nie genug Wasser für die Befahrung. Wir kehren also in das nächste Kaffee ein und begießen den großartigen Tag auf einem der schönsten Flüsse der Alpen mit einem Pastis und einen leckeren Crepe.
Pegel bei der Befahrung: 65cm am Pegel an der Brücke nach den Guil-Stufen
Teil I: Oberer Guil
Aiguilles bis Chateau Queras
WW II und III
Teil II: Burggraben
Rund um Chateau Queras
WW III, IV
Teil III: Schutzengelschlucht
WW IV und eine Stelle V sowie vielleicht eine Unfahrbare am Ende (abhängig vom Wasserstand)
Teil IV: Unterer Guil
WW III und IV, Guil-Stufen und Anaconda WW V
Teil V: Lower Lower
Soll WW V sein, hat aber fast nie Wasser.













